FAQ und bekannte Probleme
- Was ist meine IP-Adresse?
- Welche Gefahren birgt meine IP-Adresse?
- Welche Vorteile birgt anonymes Surfen?
- Wie genau können meine persönlichen Daten zu meinem Nachteil werden?
- Wie schützt Anonymität meine Privatsphäre?
- Wie stellt Anonymität mehr Freiheit her?
- Was ist DNS-Poisoning?
- Reichen eine Firewall und ein Antiviren-Programm nicht aus, meine Privatsphäre zu schützen?
- Bin ich von allen Sicherheitsvorkehrungen befreit, wenn ich mit CyberGhost surfe?
- Was bedeuten ,VPN' und ,Proxy'?
- Verstecken oder schützen?
- Wie erhöht CyberGhost meine Sicherheit?
- Mit welcher Stärke werden meine Daten verschlüsselt?
- Wo und wann sollte ich CyberGhost VPN nutzen?
- Wer nutzt unseren Service?
- Kann ein Außenseiter meine richtige IP-Adresse herausfinden?
- Mein ISP blockt eure Website. Kann ich trotzdem anonym surfen?
- Kann ich nicht einfach einen Proxy-Dienst im Internet nutzen?
- Kann ich nur anonym surfen oder auch andere Internet-Programme verwenden?
- Kann CyberGhost eine Blockade von Skype und anderen VoIP-Diensten umgehen?
- Kann ich mit CyberGhost VPN meinen Provider ersetzen?
- Was ist mit den Daten, die ich bei CyberGhost hinterlasse?
- Welche Server stehen wem zur Verfügung?
- Was sind VIP-Server?
- Wie schnell sind eure Server?
- Wo liegt der Unterschied zu einem öffentlichen Web-Proxy?
- Warum sollte ich CyberGhost VPN zu meiner Anonymisierungs-Software machen?
- Warum sollte ich CyberGhost VPN vertrauen?
- Wer steckt hinter CyberGhost VPN?
- Wie kann ich euch erreichen?
- Welche Betriebssysteme werden unterstützt?
- Existieren minimale Systemvoraussetzungen, auf die ich achten muss?
- Wie verläuft die Installation?
- Muss ich Ports freigeben und anderen Einstellungen vornehmen?
- Kann ich den Dienst auch mit anderen Plattformen oder Geräten wie PS3 und Xbox 360 nutzen?
- Keine Verbindung mit dem Dienst?
- Warum kann ich einen freien Account nur mit einem Rechner nutzen?
- Kann ich meinen Account mit einem Freund teilen?
- Bin ich gezwungen, als Premium-Kunde prinzipiell meinen Tarif zu nutzen?
- Werden persönliche Daten meines CyberGhost-Accounts Dritten gegenüber preisgegeben?
- Windows XP-Firewall-Problem: Hotfix schafft Abhilfe
- Firewall und virtuelle Netzwerkkarte: Neue Einstellungen lösen Blockaden
- Windows-Dienst ,DHCP-Client': Deaktivierte Adressvergabe legt CyberGhost lahm
- Windows-Dienst ,DHCP-Client': NVidia Network Access Manager verhindert DHCP-Funktionalität
- Windows-Dienst ,Server'': Deaktivierung verhindert CyberGhost-Start
- Für Netzwerk-Freaks: Probleme mit cFOS und anderen Netzwerktools bereinigen
- UMTS-Software mit wunderlichen Auswirkungen
- Datenausführungsverhinderung blockiert CyberGhost VPN
- Ist die Netzwerkkarte aktiviert?
- Ich habe unter CyberGhost VPN eine Website angelaufen und diese einige Tage später erneut besucht. Obwohl beide Male anonym, wusste die Site über den vorherigen Besuch Bescheid.
- Kann CyberGhost VPN direkt auf meinem Rechner umgangen werden?
- Wie sicher sind meine auf dem Onlinestorage untergebrachten Dateien?
- Kann ich mich anders und/oder zusätzlich schützen?
- Klicke mit der rechte Maustaste auf den Eintrag ‚CyberGhost VPN Netzwerkverbindung‘ in der Netzwerkverwaltung deines Windows-Betriebssystems.
- Wähle den Eintrag ‚Eigenschaften‘ aus.
- Entferne anschließend alle Häkchen außer ‚Internetprotokoll (TCP/IP)‘ bzw. unter Windows Vista ‚Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4)‘.
Warum anonym surfen?
Was ist CyberGhost VPN?
Installation
Account
Was tun, wenn CyberGhost keine Verbindung aufbauen kann?
Sonstiges
Was ist meine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine unverwechselbare Zahlenfolge, die du in dem Moment erhältst, in dem du dich ins Internet einwählst, oder besser: Dein Internet-Anschluss bekommt sie. Diese IP-Adresse behältst du, bis dein Internetanschluss unterbrochen wird, was zumindest einmal pro Tag seitens deines Providers erfolgt. Nach dieser Unterbrechung erhältst du oftmals eine neue IP-Adresse, was aber nicht bei jedem Provider die Regel ist. Bei manchem ISP verbleibt die dir zugewiesene Adresse über Monate oder gar Jahre mit deinem Anschluss verbunden und kommt damit nahezu einer festen gleich.
Manche Internet-User besitzen übrigens sogar feste Adressen, um ständig von außen erreichbar zu sein, beispielsweise, weil sie einen Server betreiben. Auch der neue Adressstandard IPv6 sieht feste Adressen für jeden Internetnutzer vor.
Welche Gefahren birgt meine IP-Adresse?
Die IP-Adresse besitzt ein Janus-Gesicht, das heißt, sie ist gleichzeitig unabdingbar, kann sich aber zum Fluch entwickeln. Auf der einen Seite sorgt sie dafür, dass die von dir gewünschten Informationen und Daten aus dem Internet (Webseiten, Downloads, etc.) den Weg in deinen Rechner finden, identifiziert auf der anderen Seite dadurch aber auch eindeutig deinen Anschluss – und in der Konsequenz dich als den Anschlussinhaber.
Surfer und Anschlussinhaber müssen natürlich nicht die gleiche Person sein (und sind es oft auch nicht), die Rechtsprechung macht da allerdings keinen Unterschied. Wurde von deinem Anschluss aus eine angebliche Straftat begangen oder wird dies vermutet (weil eines der Kinder beispielsweise aus Unwissenheit eine urheberrechtlich geschützte Datei illegal heruntergeladen haben soll), wirst du als Anschluss-Inhaber haftbar gemacht. Eine andere negative Konsequenz, die IP-Adressen für einen Internetnutzer besitzen, liegt im Tracking durch Webseitenbetreiber, bei dem diese über die Aktivitäten erfahren, die du woanders entfaltet hast. Ein Beispiel: Du hast auf Amazon eine Waschmaschine erworben und wunderst dich nun, warum Schlecker dir laufend Weichspüler in seiner Werbung präsentiert? Wundere dich nicht weiter. Deine IP-Adresse hat dafür gesorgt, dass du identifiziert werden konntest.
Wie kommt jemand an deine IP-Adresse? Sie wird schlicht ausgelesen, weil du sie wie ein Nummernschild bei allen Internetaktivitäten mit dir führst. Und wie kommt man damit an deinen Realnamen? Indem man ein Auskunftsersuchen bei deinem Provider einreicht. Letzterer notiert penibel jede Station, die du im Internet besuchst und fertigt so ein genaues Profil deiner Aktivitäten an. Kommt es über deine IP-Adresse zu einem angeblichen oder tatsächlichen Gesetzesverstoß, beantragen die Geschädigten Ermittlungen hinsichtlich der mitgeschnittenen IP-Adresse. Der Provider bringt dann nur noch die Adresse und den Zeitstempel zusammen und stellt damit fest, welchem Anschluss die fragliche IP zum jeweiligen Zeitpunkt zugeordnet war. Wie lange diese Daten (Name, IP-Adresse und Ziele im Internet) dabei für Auskunftsersuche offen stehen, hängt von deinem Provider ab. Einige löschen die Daten zügig, andere benötigen dafür mehr als eine Woche. Auch existiert die Möglichkeit eines so genannten ‚Quick Freeze‘, bei denen ein Provider sofort von Ermittlungsbehörden kontaktiert wird und dann die in Frage stehenden persönlichen Daten auch ohne richterlichen Beschluss für längere Zeit vorrätig hält.
Bedarf es immer eines Auskunftsersuchens? Nicht unbedingt. Dadurch, dass die IP-Adresse einem wie ein Nummernschild an den Hacken klebt und Internetbetreiber dazu neigen, möglichst viele Daten von einem Surfer zu sammeln, zieht man bei ausgedehnten Exkursionen einen gewaltigen Datenschweif hinter sich her – mit Pech inklusive Mail-Adressen und wenn man unvorsichtig genug war, auch mit dem eigenen Namen (dem Einlogg-Knoten sowieso).
Welche Vorteile birgt anonymes Surfen?
Man muss es einmal auf den traurigen Punkt bringen: Der Schutz deiner Privatsphäre während deiner Streifzüge durchs Netz der Netze tendiert nahezu gegen Null und gründet allzu oft nur auf das Vertrauen darauf, dass sich (vermeintlich) niemand für dich interessiert. So ist es aber längst nicht mehr. Leistungsfähige Rechner im Verbund mit speziellen Programmen ermöglichen das Erstellen umfangreicher Persönlichkeitsprofile einzig aus den Daten, die man tagtäglich freiwillig im Internet hergibt (nicht selten sogar E-Mail-Adressen und Geburtsdaten) und aus jenen, die aus dem Surfverhalten extrahiert werden: Produkte, die man bei einem Besuch eines Onlineshops angeschaut hat, Vorlieben für bestimmte Länder, Geschlechter und Foren, Meinungen, die man von sich gibt usw. Besitzt jemand darüber hinaus auch noch deine IP-Adresse, ist es ein Leichtes, das Muster, das man von dir angelegt hat, gezielt mit deinem echten Namen samt Anschrift zu verknüpfen.
Beim anonymen Surfen wird die von deinem Provider dir zugeteilte IP-Adresse hingegen durch eine andere, nicht mit dir in Verbindung zu bringende ersetzt. Deine eigentliche Adresse, also jene, die du von deinem Internet-Anbieter nach dem Einloggen ins Internet zur Identifizierung mitbekommen hast, bleibt verborgen, die angesurften Seiten bekommen lediglich die von uns zugeteilte IP-Adresse zu sehen. (Die große Ausnahme ist dein E-Mail-Traffic, der nicht getunnelt wird, um einem eventuellen Missbrauch durch Spam-Versender zu begegnen. Letztere setze gerne ein VPN ein, um ihren ungeliebten Werbemüll ins Netz zu entlassen.) Wenn du möchtest, kannst du aber den Empfang deiner Mail in den Einstellungen freigeben und somit ebenfalls tunneln lassen.
Wie genau können meine persönlichen Daten zu meinem Nachteil werden?
Informationen darüber, was du so am PC treibst, wohin du surfst, welche Dateien du herunterlädst, welche Musik du hörst, mit wem du chattest (und warum) sind bares Geld wert und in der modernen Welt ein Gut unter anderen - weshalb alle möglichen Leute ein unersättliches Interesse dran besitzen.
Die meisten von uns hinterlassen bei ihren Ausflügen ins Internet genügend Spuren, die erhebliche Rückschlüsse auf das Konsumverhalten erlauben. Kein Wunder, dass sich die Wirtschaft dafür interessiert und es ein lukratives Geschäftsfeld geworden ist, das Surfverhalten Einzelner auszuspionieren. Die Ergebnisse werden dann als Kundenprofile an interessierte Unternehmen verkauft.
Diese Datensammlungen speisen sich beispielsweise aus Cookies, die beim Ansurfen einer Website auf dem Rechner des Surfers angelegt und von verschiedenen Stellen ausgewertet werden sowie hinterlassenen Mailadressen, Mitgliedschaften in Foren usw. Einmal eingesammelt, verknüpft und einer Person zugeordnet, kommen große Datenmengen zusammen - wenn auch zum größten Teil harmlos. Weniger harmlos wird es, wenn sich andere Organisationen als Datensammler betätigen, beispielsweise die Musikindustrie, die Informationen über Internetsurfer sammelt und mit der aktuellen IP in Verbindung bringt, um die dahinter stehende Person wegen angeblichen Urheberrechtsverstößen zu verklagen.
Interesse an deinen Daten besitzt auch der Staat. „Wer nichts zu verbergen hat ...” ist dabei zum oft gehörten Totschlag-Argument in der Diskussion um staatliche Zugriffe auf Privat-PCs geworden, wobei es geflissentlich vermieden wird, zu erwähnen, dass hiermit die Kernbereiche der Lebensführung Einzelner verletzt werden, ohne dass auch nur ansatzweise bekannt ist, wie stark die jeweiligen Eingriffe wirklich sind und wie sie sich auswirken.
Dass die Befürworter staatlicher Internet-Überwachung die Bedeutung der diversen Formen der Online-Kommunikation als neue Art zu telefonieren bagatellisieren, ist Teil der Debatte - die an der Wirklichkeit aber vorbeigeht. Vor allem die junge Generation, die mit dem Internet aufgewachsen und beinahe ständig online ist, betrachtet den PC und die hiermit möglichen Kommunikationsformen beinahe ausschließlich als Möglichkeit, soziale Kontakte im privaten Umfeld auch über Entfernungen dauerhaft aufrecht zu erhalten. Eine Überwachung hier wäre wie die ständige Anwesenheit eines Agenten im Wohnzimmer.
Spricht man über neugierige Zeitgenossen, sollte man die lieben Nachbarn, den Chef und auch die organisierte Kriminalität nicht vergessen. Das Internet kennt alle deinen hellen und dunklen Seiten und vergisst kaum etwas davon. Wo auch immer du dich bewegst oder sogar äußerst - Webseiten, Blogs, Communities, Foren, YouTube, Facebook, Flickr usw. - überall hinterlässt du Spuren, die nur von interessierter Seite eingesammelt und verknüpft werden müssen. Täglich strömen mehr Menschen ins Netz, betreiben eine eigene Website oder einen Blog, sind ständige Gäste bei anderen Weblogs und/oder Mitglieder einer Community - und nehmen im trügerischen Schutz der Netzanonymität oftmals kein Blatt vor den Mund. Dann finden sich plötzlich die sexuellen Vorlieben ebenso am schwarzen Brett wie Krankheitsgeschichten, Hasstiraden auf Vorgesetzte oder wenig vorteilhafte Fotos. Jeder zukünftige Arbeitgeber bedankt sich für so viele ungeschönte Informationen über den neuen Bewerber, weshalb für Personalchefs der Blick ins Internet bei Einstellungsfragen längst Usus geworden ist.
Wie schützt Anonymität meine Privatsphäre?
Um auf die Schnelle etwas bei Wikipedia nachzuschlagen, ist der Nutzen eines VPN wie mit Kanonen auf Spatzen schießen - es sei denn, du willst dich umfassend über ein bestimmtes Thema informieren, dass in dem Land, in dem du lebst, ein Reizthema ist. In vielen westlichen Demokratien mit zunehmenden Überwachungsstrukturen sind dies beispielsweise ganz sicher Themen in Bezug auf Terrorismus und zum Teil auch Pornographie sowie Daten-Verbrechen aus Hacker-Kreisen. Welche Themen dabei ‚unter der Hand‘ und öffentlich wenig oder kaum diskutiert ebenfalls eine Rolle spielen (wie beispielsweise Filesharing und Warenwirtschaft-Betrug), kann nur vermutet werden. Interessierst du dich ‚zu sehr‘ für ein Thema und lässt möglicherweise unter anderem in Foren erkennen, dass du bestimmte politische Ansichten besitzt, kann es passieren, dass du in einem Raster einsortierst wirst, in dem du dich gar nicht gerne wiederfinden möchtest. Bedenke: Fahnder nach potenziellen ‚Terror-Unterstützern‘ interessieren sich nicht dafür, ob du überzeugter Vegetarier bist und nicht einmal einen Regenwurm auf einen Angelhaken setzt, werden aber extrem hellhörig, wenn du einmal deinen Ärger über die aktuellen politischen Entscheidungen Luft machst. Das heißt, du füllst immer nur die eine Seite des Kontos, während die andere unberücksichtigt bleibt, so dass sich mit der Zeit ein sehr schiefes Bild deiner Persönlichkeit bildet.
In anderen Ländern ohne demokratische Traditionen wirst du CyberGhost noch sehr viel öfter und zu weitaus mehr Gelegenheiten benutzen wollen, da hier der Maßstab, was ein unerwünschtes Thema sein kann, sehr viel niedriger anzusetzen ist.
Wie stellt Anonymität mehr Freiheit her?
Jenseits politischer Dimensionen (siehe oben) gibt es noch weitere Situationen, in denen ein VPN notwendig werden kann. Viele Inhalte-Anbieter wie ‚Hulu‘ und ‚Pandora‘ und auch unsere öffentlich-rechtlichen Anstalten öffnen beispielsweise ihre Video- und Audiostreams nur Surfern aus der eigenen geografischen Region und sperren jene aus anderen aus. Mit CyberGhost VPN kann man diese Sperren umgehen, was wichtig werden kann, wenn man von dort auf heimische (und bezahlte) Angebote zugreifen möchte. Auch Einkäufe aus dem Ausland auf heimischen Verkaufsplattformen können sich ohne CyberGhost VPN als schwierig gestalten, wenn die Plattformen alle Bestellungen auf die Region des Surfers hin überprüfen.
Darüber hinaus dient ein VPN zum Umgehen von Zensur. Viele Staaten, Unternehmen und auch öffentliche Einrichtungen wie Ausbildungsstätten setzen Filter ein, um den Zugriff auf unerwünschte Inhalte zu blockieren oder zumindest vor der Einsichtnahme auf nicht genehme Aussagen hin zu überprüfen und nur in Teilen zuzulassen. Ebenfalls ein Thema: das User-Tracking. Hierbei nutzen beispielsweise Internetanbieter wie Verkaufsportale deine IP-Adresse, um dir gezielt Werbung auf den Leib schneidern zu können. Du kaufst beispielsweise Schuhe bei dem einen Anbieter – und erhältst prompt Werbung für Schuhpflegemitteln auf anderen Webseiten.
Was ist DNS-Poisoning?
Das Internet kennt eigentlich keine Adressen in der Form ,www.name.de', also beispielsweise www.heisswiediehoelle.de. Stattdessen reagieren die Server auf Zahlenblöcke wie zum Beispiel '287.173.XXX.XXX' (keine echte Adresse!). Solche Zahlenungetüme kann sich aber natürlich niemand so richtig merken, weshalb DNS-Server eingeführt wurden. Solch ein Server erlaubt die Verwendung ,richtiger Adressen' und übersetzt beispielsweise www.heisswiediehoelle.de zu der benötigten Zahlenfolge.
Ein Beispiel: Du tippst www.heisswiediehoelle.dein die Adresszeile deines Browsers. Dein Computer kontaktiert daraufhin den DNS-Servers deines Providers, der die lesbare Adresse zum Zahlencode umwandelt. Lebst du nun aber in einem Land, in dem die Hölle ignoriert wird oder in dem man glaubt, die Hölle sei eiskalt, dann sendet dir der DNS-Server auf Regierungsbefehl eine ungültige Adresse zurück (halt eine 'vergiftete', engl. für poison, Gift), die dich anschließend ins virtuelle Nirgendwo schickt.
Alternativ kann es auch passieren, dass die Adresse direkt gesperrt oder vom DNS-Server zwar erlaubt wird, es dann aber extrem lange dauert, bis eine Seite sich aufbaut. Dies liegt in aller Regel daran, dass Zensurtechniken die Seite vorher auf unerwünschte Inhalte scannen.
Beide Probleme umgehst du mit CyberGhost VPN, weil nur DNS-Server aus Ländern ohne Zensur genutzt werden. Von uns bekommst du für jede Internet-Adresse die richtige Zahlenfolge. Außerdem ist durch die integrierte Verschlüsselung sichergestellt, dass keine ,Fremddaten' in die Verbindung hineingeschmuggelt, also die Daten nicht manipuliert werden können. Dadurch werden sogar an sich unsichere Seiten abhörsicher!
Reichen eine Firewall und ein Antiviren-Programm nicht aus, meine Privatsphäre zu schützen?
Nein. Weder eine Firewall noch ein Antiviren-Programm kümmern sich um deine persönliche Freiheit im Internet, Einbrüche in deine Privatsphäre oder um deine Anonymität im Internet. Eine Firewall überwacht den Netzwerkverkehr und kann dich zur Not vor einem Einbruch bewahren, während sich die Antiviren-Software einzig auf Schadsoftware konzentriert.
Bin ich von allen Sicherheitsvorkehrungen befreit, wenn ich mit CyberGhost surfe?
Die Verschleierung deiner IP-Adresse sorgt dafür, dass die während einer Surf-Session anfallenden Daten nicht mit dem Inhaber des Internet-Anschlusses in Verbindung gebracht werden können. Außerdem wird es deinem Provider unmöglich, einen Inhaltsfilter einzusetzen. Solche Filter sind beispielsweise in der Lage, BitTorrent-Verbindungen gezielt zu verlangsamen. Auch andere Datenmanipulationen sind denk- und machbar. So arbeitet T-Online mit einem eigenen Filter für Bilder und ähnliche Inhalte, damit diese (wie es heißt) schneller geladen werden können. Beliebt sind bei einigen Providern auch sogenannte DNS-Fallbacks. Dann taucht bei dir eine Provider-eigene Suchseite auf, falls du dich bei der Adresseingabe vertippt hast bzw. eine Domain nicht existiert.
Allerdings kannst du deine Anonymität stark gefährden, wenn du unvorsichtig und sorglos persönlichen Daten wie E-Mailadresse, Namen, Geburtstag, Kreditkartendaten usw. preisgibst. CyberGhost VPN überwacht zu keinem Zeitpunkt die Art der Daten, die gesendet werden und kann folglich auch keine sensiblen Informationen von unwichtigen unterscheiden und Erstere dann blockieren - was im übrigen auch stark dem Freiheitsgedanken des Programms widerspräche.
Auch empfiehlt sich, Sicherheitsvorkehrungen wie die Blockade von Cookies aufrecht zu erhalten und einen Virenscanner sowie andere Sicherheitssoftware wie gewohnt weiter zu nutzen. Auf den Rechner geladene Trojaner sind in anonymen Netzwerken ebenso gefährlich wie sonst.
Was bedeuten ,VPN' und ,Proxy'?
,VPN' steht für ,Virtuelles Privates Netzwerk', also ein Netzwerk, bei dem sich die einzelnen Teilnehmer nicht wie üblich direkt über physikalisch vorhandene Leitungen (Kabel oder Funk) austauschen, sondern einer eigenständige Struktur innerhalb dieses Netzes bedienen. Ein VPN ist damit sozusagen ein Netz innerhalb eines Netzes.
Im Falle von CyberGhost VPN wird zwischen deinem Rechner und einem CyberGhost-Server per Software (deshalb das ,virtuell' im Namen) ein akribisch verschlüsselter und deshalb abhörsicherer Tunnel aufgebaut, über den bei aktiviertem CyberGhost-Client alle deine Internetaktivitäten laufen, vom Browser über Ihren Messenger bis hin zum Download-Manager. Bildlich gesprochen, besitzt du mit CyberGhost VPN ein unsichtbares Kabel, das deinen Rechner direkt mit unserem Server verbindet. Du schickst deine Daten in das eine Ende des Kabels, wir nehmen sie auf der anderen Seite entgegen.
Steht die Verbindung zwischen dir und uns, treten die NAT-Funktionen in Aktion (NAT = Network Adress Translation). Sie sorgen dafür, dass du (oder besser: dein Anschluss) mit einer neuen IP-Adresse versehen wirst, die keine Rückschlüsse mehr auf den originalen Absender ermöglicht. Anschließend leiten wir deine Anfragen wie gewohnt ins Internet.
Einziger Nachteil: Je mehr Anwender ein Server zu verkraften und zu anonymisieren hat, desto mehr leidet die Datendurchsatz-Geschwindigkeit für alle. Hier liegt auch der Grund, warum öffentliche Proxy-Server so überaus langsam sein können, eben weil sie überlaufen sind. Die CyberGhost-Premium-Server verfügen hingegen über eine garantierte Minimal-Geschwindigkeit, das heißt, sowie die Auslastung eines Servers einen bestimmten Wert erreicht, werden weitere hinzu geschaltet, um die Arbeitslast zu verteilen.
Verstecken oder schützen?
CyberGhost VPN dient nicht automatisch dem Wegducken oder dem Verstecken - gleichwohl dies in Ländern mit geringen oder keinen demokratischen Verhältnissen ratsam ist und durch eine VPN-Software wie unserer möglich wird.
Hierzulande und in anderen Ländern westlicher Demokratien ist CyberGhost VPN auch als Reaktion auf die zunehmende Einflussnahme von Staat, Wirtschaft und organisierter Kriminalität auf die Grundstrukturen des Internets zu sehen: Die Freiheit des Einzelnen, seine Privatsphäre und Sicherheit befinden sich durch stetig verschärfte Gesetze, immer effektivere überwachungstechnologien und auch immer dreistere Datenbetrügereien ständig auf dem Rückzug. In diesem Sinne besitzt der Gebrauch einer Software wie unserer auch Signalwirkung, da sich ein wacher Internet-User eben nicht ehemals selbstverständliche Rechte schrittweise aus der Hand nehmen lässt und durchaus bereit ist, das Internet wieder zurück zu erobern.
Wie erhöht CyberGhost meine Sicherheit?
Durch die bereits auf deinem PC einsetzende Verschlüsselung besitzen Datenschnüffler in öffentlichen Netzwerken keine Chance, deine persönlichen Daten oder überhaupt deinen Datenverkehr abzugreifen und zu missbrauchen.
Mit welcher Stärke werden meine Daten verschlüsselt?
CyberGhost VPN bietet eine 128-Bit-Verschlüsselung für deinen Internetverkehr, egal über welche Anwendung. Die Sicherheitsstufe ist vergleichbar mit der einer sicheren Webseite, wie du sie vom Internet-Banking her kennst (https://).
Wo und wann sollte ich CyberGhost VPN nutzen?
Immer wenn du mehr Sicherheit, Freiheit und Privatsphäre benötigst, als die gegenwärtigen Umstände es erlauben. Beispielsweise um Foren aufsuchen und dort deine Meinung vertreten zu können, ohne Angst haben zu müssen, dass du beobachtet wirst. Oder um in öffentlichen Netzen zu vermeiden, dass deine Daten abgefangen und missbraucht werden. Menschen mit sehr hohen Ansprüchen an individueller Freiheit und sehr genauen Vorstellungen darüber, was die Unverletzlichkeit Ihrer Privatsphäre betrifft, gehen prinzipiell durch ein VPN geschützt ins Internet.
Wer nutzt unseren Service?
Mit fortschreitender Erosion der für ein freies Internet wichtigen Begriffe wie Freiheit, Anonymität und Privatsphäre und steigender Gefährdung durch Datendiebstahl entscheiden sich täglich mehr Menschen dafür, ihre Internetaktivitäten und auch die ihrer Familienmitglieder über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) im Verbund mit einem Proxy-Server zu schützen. VPNs werden auch von Firmen eingesetzt, um einzelne Niederlassungen abhörsicher über das Internet zu verbinden.
Weitere Nutzer sind Journalisten, die CyberGhost VPN zur ungehinderten Recherche nutzen, politische Aktivisten in undemokratischen und leidlich demokratischen Ländern, Whistleblower, die ohne Gefahr auf Missstände in Staat oder Wirtschaft aufmerksam machen wollen und Umweltaktivisten, die ungehindert arbeiten möchten. Genutzt werden VPNs auch von jenen Organisationen, die man eher nicht meint, dort anzutreffen: Geheimdienst, Strafermittlungsbehörden und selbst das Militär. Während dort die eine Seite zunehmend weitere Einschränkungen in der Privatsphäre und die Freiheit Einzelner fordern, nutzt die andere gerne die Anonymität, die durch VPNs ermöglicht wird, um ihren Jobs vernünftig nachgehen zu können.
Kann ein Außenseiter meine richtige IP-Adresse herausfinden?
Solange du mit CyberGhost VPN surfst, kann niemand deine reale IP-Adresse herausfinden und über eine Provider-Abfrage mit dem Anschlussinhaber in Verbindung bringen. Es sei aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass CyberGhost dich nicht davon befreit, sorgsam mit deinen persönlichen Daten umzugehen. Wenn du einem Webseitenbetreiber deinen Namen samt Adresse oder deine Kreditkartendaten aushändigst, musst du dich nicht wundern, wenn zumindest dort deine Anonymität aufgehoben wird.
Mein ISP blockt eure Website. Kann ich trotzdem anonym surfen?
In Ländern mit zweifelhafter demokratischer Gesinnung oder in Ländern mit offen zur Schau gestellter Gewaltherrschaft werden Dienste wie CyberGhost nicht gerne gesehen und der Zugriff auf die jeweiligen Anbieter blockiert. Der VPN-Dienst bleibt hiervon aber unberührt, das heißt, auch wenn unsere Website in deinem Land gesperrt ist, kannst du trotzdem den Dienst nutzen und anonym surfen.
Kann ich nicht einfach einen Proxy-Dienst im Internet nutzen?
Klar kannst du das. Jede Art von Anonymität im Internet ist besser als gar keine. CyberGhost VPN ist allerdings sicherer (weil besser verschlüsselt), nicht überlaufen (weil bei Bedarf neue Server hinzu geschaltet werden), sehr viel schneller und funktioniert mit allen Internet-Anwendungen und nicht nur mit deinem Browser. Außerdem entfällt die manuelle Einrichtung einer Proxy-Adresse - und davon abgesehen kann ein einfacher Web-Proxy nichts gegen DNS-Verfälschungen (siehe DNS-Poisoning) ausrichten, die verschiedene Länder bewusst einsetzen, um Surfer von unerwünschten Informationen fernzuhalten.
Kann ich nur anonym surfen oder auch andere Internet-Programme verwenden?
Der VPN-Standard ermöglicht es, alle Programme anonym zu nutzen, die irgendwie auf das Internet zugreifen, also auch Messenger, Online-Spiele, VoIP, Cloud-Dienste usw.
Kann CyberGhost eine Blockade von Skype und anderen VoIP-Diensten umgehen?
In der Regel lässt sich CyberGhost VPN nicht von Sperren gegenüber Skype und anderen VoIP-Diensten beeindrucken. Wir haben viele Kunden, die regelmäßig problemlos Telefonate über die verschiedensten Anbieter führen, während sie ins CyberGhost-Netz eingeloggt sind.
Kann ich mit CyberGhost VPN meinen Provider ersetzen?
Nein. Du benötigst eine aktive Internetverbindung und somit auch einen funktionierenden Anschluss, um CyberGhost VPN nutzen zu können. So etwas richtet dir nur ein 'echter' ISP ein. CyberGhost VPN setzt auf dieser Leitung auf und erzeugt einen verschlüsselten Tunnel von deinem Rechner zu unserem Server. Damit wird deine Internet-Verbindung sicherer und anonym und schottet dich komplett von deinem Provider ab. Weder kann er sehen, wohin du dich im Internet wendest, noch können die Webseiten, die du besuchst, deine IP-Adresse erkennen, die dir von deinem Provider zugewiesen wurde. Stattdessen sehen sie die von uns vergebene Adresse, die aber keinem Anschluss zugeordnet werden kann.
Was ist mit den Daten, die ich bei CyberGhost hinterlasse?
Wir speichern zu Abrechnungszwecken eine aus Zahlen bestehende, völlig anonyme Benutzer-ID sowie in Abständen von einem Tag das über diese ID generierte Datenvolumen und einen Zeitstempel (siehe AGB §13).
Für den Zugriff auf CyberGhost-Server mit garantierter Bandbreite, die bei Erreichen einer bestimmten Spitzenlast automatisch erweitert werden, benötigst du einen Premium-Account, der als Abo oder im Prepaid-Modell verkauft wird. Diese Server werden ohne Werbefenster genutzt, darüber hinaus ist sichergestellt, dass die Anzahl immer ausreichend und ein einzelner Server niemals überlaufen ist. Wartefristen entstehen hier auf keinen Fall. Ein Benutzer, der sich mit dem Netzwerk verbinden will, bekommt je nach Wunsch den Server mit der geringsten Auslastung oder den mit der höchsten Anonymität oder sucht sich manuell selbst einen aus einer Liste aus. Steigt die Zahl der aktiven User, werden darüber hinaus neue Server hinzu geschaltet.
Ausdrücklich erwähnt sei, dass wir weder die Kommunikations-Inhalte noch Daten über aufgerufene Webseiten noch IP-Adressen protokollieren.
Welche Server stehen wem zur Verfügung?
Die kostenfreie Free Version von CyberGhost VPN arbeitet mit einer begrenzten Anzahl Server, so dass mit Wartezeiten beim Einloggen gerechnet werden muss. Finanziert wird der Dienst teilweise durch Werbefenster, die vorübergehend eingeblendet werden.
Für den Zugriff auf CyberGhost-Server mit garantierter Bandbreite benötigst du einen Premium-Account, der als Abo oder im Prepaid-Modell verkauft wird. Diese Server werden ohne Werbefenster genutzt, darüber hinaus ist sichergestellt, dass die Anzahl immer ausreichend und ein einzelner Server niemals überlaufen ist (bei Erreichen einer bestimmten Spitzenlast wird die Anzahl aktiver Server automatisch erweitert). Wartefristen entstehen hier auf keinen Fall. Ein Benutzer, der sich mit dem Netzwerk verbinden will, bekommt je nach Wunsch den Server mit der geringsten Auslastung oder den mit der höchsten Anonymität oder sucht sich manuell selbst einen aus einer Liste aus.
Was sind VIP-Server?
VIP-Server sind unsere leistungsfähigsten Server und ausschließlich Abonnenten des Premium-Plus-Tarifs vorbehalten. Das Besondere an den Servern: Die Verbindungsgeschwindigkeit kann maximal die Geschwindigkeit deines Internetanschlusses erreichen, abhängig von der tatsächlichen Auslastung zu einem gegebenen Zeitpunkt. Die normalen Premium-Server sind auf maximal 6 Mbit/s limitiert, die Server im Free Service auf 2 Mbit/s.
Wie schnell sind eure Server?
Wir verfügen ausschließlich über High-Speed-Server. Die tatsächliche Datenrate, mit der du anonym surfen kannst, hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Geschwindigkeit des Zielservers (manche Seiten bauen sich schneller auf als andere) und die Güte des Ausbaus, mit der dein Internet Service Provider mit dem Land kommuniziert, in dem der angewählte VPN-Server stationiert ist. Falls du neugierig bist: Unter www.speedtest.net, lassen sich Geschwindigkeitstest für die Verbindungen zwischen einzelnen Ländern machen.
Wo liegt der Unterschied zu einem öffentlichen Web-Proxy?
CyberGhost VPN ist spürbar schneller und ermöglicht Anonymität für alle Programme, die aufs Internet zugreifen (und nicht nur für den Web-Browser). Außerdem können sich Web-Proxys als unzuverlässig und unter Umständen auch als unsicher erweisen.
Warum sollte ich CyberGhost VPN zu meiner Anonymisierungs-Software machen?
Der Schutz deiner Privatsphäre, die Erweiterung deiner Freiheiten und die Erhöhung deiner Sicherheit im Internet sind unser Geschäft und unsere Leidenschaft. Wir sind der Meinung, dass es sich lohnt, für ein freies und sicheres Internet zu kämpfen und opfern all unsere Zeit, dich mit einem VPN zu versorgen, dass so sicher, schnell und zuverlässig wie nur irgend möglich ist.
Warum sollte ich CyberGhost VPN vertrauen?
Weil wir wie du der Meinung sind, das Internet sei frei zu halten und, wo nötig, zurück zu erobern. Weil der Schutz deiner Privatsphäre unser oberstes Gebot ist. Weil zu viele andere unser und euer Vertrauen bereits missbraucht haben, wir aber wie ihr irgendwo wieder anfangen müssen. Weil wir unser Angebot so transparent wie möglich gestalten und versuchen, dir mit dieser Website so viel Informationen zukommen zu lassen, wie wir nur produzieren können.
Wer steckt hinter CyberGhost VPN?
Wir sind ein privates Unternehmen mit Sitz in Rumänien, spezialisiert in Netzsicherheit und Schutz der Privatsphäre.
Wie kann ich euch erreichen?
Besitzt du Probleme bei der Installation oder beim täglichen Umgang mit CyberGhost VPN oder hast eine andere technische Frage, kontaktiere bitte den Support unter support@cyberghost.ro. Vielleicht möchtest du auch vorher unsere ausführliche Online-Hilfe (https://cyberghostvpn.com/en/support/online-help.html.) und/oder die FAQs (https://cyberghostvpn.com/en/support/overview.html). konsultieren. Viele Fragen und Themenkomplexe sind dort bereits ausführlich beantwortet und abgehandelt worden.
Darüber hinaus betreiben wir ein fachlich kompetent geführtes Forum (http://board.cyberghostvpn.com/cyberghost-board.html?s=9b4527b6b57008d33bfc9c756c9efde3fe25ebf6), ), in dem alle Abonnenten, Freunde und Interessierte viel Raum zum Diskutieren von Sicherheits- und CyberGhost-relevanten Themen sowie .
Welche Betriebssysteme werden unterstützt?
Derzeit kannst du unseren CyberGhost-Client unter allen aktuellen Windows-Betriebssystemen nutzen: Windows XP (32 oder 64 Bit), Windows Vista (32/64 Bit) oder Windows 7 (32/64 Bit). Der Nutzen des Dienstes auf Grundlage von Open VPN (für Linux, Mac und Android) ist bei Verwendung eines Premium-Accounts ebenfalls möglich.
Existieren minimale Systemvoraussetzungen, auf die ich achten muss?
Im Prinzip nein. Läuft auf deinem Rechner eines der unterstützten Windows-Betriebssysteme, ist alles getan. Es braucht weder besondere Zusatz-Software noch außerordentliche Hardware noch müssen komplizierte Einstellungen vorgenommen werden. CyberGhost VPN installiert sich nahezu selbsttätig und nachdem du ein Konto erstellt und dich eingeloggt hast, kannst du bereits loslegen.
Wie verläuft die Installation?
Nach dem Download des Clients starte bitte die heruntergeladene Exe-Datei und folge den Anweisungen des Setup-Assistenten, der CyberGhost automatisch auf deinem Rechner einrichtet. Mit Abschluss der Installation erhältst du Gelegenheit, ein anonymes Nutzerkonto zu erstellen. Dieses ist zwingend notwendig, um mit CyberGhost surfen zu können, und schnell angelegt. Danach kannst du dich sofort einloggen und im Free Service kostenfrei surfen. Abonnements mit mehr Leistung und weiteren Features erhältst du auf unserer Website. Zu weiteren Details siehe auch unsere Installationsanleitung.
Muss ich Ports freigeben und anderen Einstellungen vornehmen?
Nein. CyberGhost VPN für Windows installiert sich reibungslos und benötigt einzig die hauseigenen Konto-Einstellungen. Allerdings kann es durchaus vorkommen, dass sich die eine oder andere Firewall (in aller Regel solche, die sich nicht an Standards halten) quer legt und den Datenverkehr blockiert. In solchen Fällen helfen wir gerne aus, das Problem zu beseitigen.
Kann ich den Dienst auch mit anderen Plattformen oder Geräten wie PS3 und Xbox 360 nutzen?
Ja, allerdings auf Umwegen. Hast du beispielsweise einen PC zu viel im Haus, so kannst du diesen als Sprungbrett nutzen. Voraussetzungen für diesen PC sind zwei verbaute Netzwerkkarten und ein installiertes Windows-Betriebssystem. über die eine Netzwerkkarte verbindest du dich sicher via CyberGhost mit dem Internet, während die anderen Geräte über die zweite Netzwerkkarte Eingang in den PC finden und dank des Windows-eigenen ‚Internet Connection Sharing‘ zum Internet weitergeleitet werden.
Keine Verbindung mit dem Dienst?
Der Client ist installiert und ein Konto eingerichtet, du kannst dich aber trotzdem nicht in den Dienst einloggen? Bitte setze dich mit dem Support in Verbindung und beschreibe den Fehler.
Warum kann ich einen freien Account nur mit einem Rechner nutzen?
Um den Missbrauch der Free-Version zu verhindern, haben wir im Client eine Funktion eingebaut, die ihn an einen PC bindet (hierbei wird der PC natürlich nur durch eine anonyme ID identifiziert). Ist ein Rechner einmal mit einer Free-Version und dem dazu gehörenden Konto verknüpft, kann man diesen Account nur auf diesem Rechner und den Rechner nur mit diesem Account verwenden.Allerdings besitzt du die Möglichkeit, die Free-Bindung alle 30 Tage in der Accountverwaltung zu löschen, um deinen Account mit einem anderen Rechner zu verknüpfen.
Der Premium-Service ist hiervon nicht betroffen. Du kannst einen Premium-Account auf beliebig vielen PCs verwenden (ausgenommen hiervon sind Premium-Verbindungen, die auf einer Promotion beruhen).
Kann ich meinen Account mit einem Freund teilen?
Während freie Accounts an einem PC gebunden sind, kannst du deinen Premium-Account von jedem beliebigen PC aus nutzen. Ob dieser PC dir oder deinem Freund gehört, interessiert uns weder noch lässt es sich überhaupt überprüfen. Es spricht also nichts dagegen, deinen Account mit jemanden zu teilen. Was nicht geht, ist das parallele Einloggen. Soll heißen: Wenn dein Freund mit deinem Account anonym surft, musst du so lange warten, bis er fertig ist, bevor du dich mit diesem Account verbinden kannst. Um zur gleichen Zeit mit mehreren Computern über CyberGhost VPN zu surfen, benötigst du folglich mehrere Accounts.
Bin ich gezwungen, als Premium-Kunde prinzipiell meinen Tarif zu nutzen?
Nein. Es steht dir jederzeit frei, dich auch als Premium-Kunde mit dem Free-Service zu verbinden, um Traffic zu sparen. Bedenke aber, dass nicht verbrauchter Traffic am Ende eines Abrechnungsmonats verfällt und nicht in den nächsten Monat ‚hinübergerettet‘ werden kann.
Umgekehrt kannst du auf Wunsch jederzeit auch in einen wertigeren Premium-Tarif wechseln (in einen niedrigeren erst nach Ablauf oder dem Löschen des aktuell gültigen Abonnements).
Werden persönliche Daten meines CyberGhost-Accounts Dritten gegenüber preisgegeben?
Wir sind uns der Verantwortung, die wir unseren Kunden gegenüber besitzen, sehr wohl bewusst. In vielen Ländern ist der Zugang zu einem freien Internet immer noch stark reglementiert und ein Verstoß Einzelner gegen die jeweiligen Einschränkungen/Gesetze kann gravierende Folgen für ihn oder sie beinhalten. Da aber außer deinem Nutzernamen (der auch ‚Klaus die Maus‘ lauten kann) keine Daten über dich bekannt sind, unsere Server darüber hinaus jeden Datenverkehr verschlüsseln und weder Verbindungsdaten noch –Inhalte aufgezeichnet werden, können wir selbst dann nichts herausgeben, was deine Identität aufdecken könnte, wenn wir dazu gezwungen werden.
Anwendern, die in der Vergangenheit während der Account-Erstellung eine E-Mail-Adresse hinterlassen haben, sei versichert, dass von dieser Adresse nur ein verschlüsselter Hash-Wert (ein Zahlenwert, der keinerlei Rückschluss auf die tatsächliche Adresse erlaubt) erzeugt wurde, um einem eventuellen Passwortverlust begegnen zu können. Mit Einführung der jetzt gültigen PUK (Personal Unblocking Key) entfällt diese Vorgehensweise.
Anwendern, die während der Account-Erstellung eine E-Mail-Adresse angegeben haben, um eine Seriennummer für einen kostenlosen Probemonat zu erhalten, sei versichert, dass diese Angabe zu keiner Identifizierung ihrer Identität führen kann. Selbstverständlich wird auch diese ‚neutrale‘ und nicht Account-gebundene Adresse nicht an Dritte weitergegeben.
Windows XP-Firewall-Problem: Hotfix schafft Abhilfe
Unter Windows XP kann es vereinzelt selbst dann zu Verbindungsproblemen kommen, wenn man CyberGhost VPN korrekt eingerichtet hat und die Software innerhalb der Windows-XP-Firewall-Einstellungen auf die Ausnahmeliste gesetzt wurde. Abhilfe schafft ein von Microsoft zur Verfügung gestellter Hotfix, der aber leider nur auf Anfrage erhältlich ist. Weitere Details erfährst du unter folgendem Link: http://support.microsoft.com/?scid=kb%3Bde%3B913522&x=12&y=13.
Firewall und virtuelle Netzwerkkarte: Neue Einstellungen lösen Blockaden
Verschiedene Firewall-Produkte von Drittanbietern blockieren unter Umständen den Datenverkehr der virtuellen Netzwerkkarte ‚TAP-Win32 Adapter‘, die während der Installation des CyberGhost-Clients eingerichtet wird. Ist die Verbindung frei, nachdem du die entsprechende Firewall deaktiviert (besser noch versuchsweise deinstalliert oder nach einer Deaktivierung zumindest den Rechner neu gestartet hast), versuche, das Problem in den Einstellungen zur Firewall zu lösen. Konsultiere hierzu die Dokumentation zur jeweiligen Firewall oder kontaktiere den Anbieter/Hersteller.
Einige Soft- oder Hardware-Firewalls blockieren den UDP-Datenverkehr zu- bzw. von den CyberGhost-Servern. Abhilfe schafft in diesen Fällen die Freigabe der Ports ‚8078‘, ‚8080‘, ‚9081'und ‚9082‘. Die entsprechenden Funktionen findest du in den Einstellungen zur entsprechenden Firewall bzw. im Router.
Lassen sich eventuelle Firewall-Probleme überhaupt nicht lösen, könnte unter Umständen die Deaktivierung der Firewall für den ‚TAP-Win32 Adapter‘ eine Option sein. Eine Gefährdung deines Systems ist dadurch im Prinzip nicht gegeben, da nur der CyberGhost-VPN-Server mit diesem Adapter kommunizieren kann (Server und Client authentifizieren sich per Zertifikate) und der CyberGhost-VPN-Server eigene Firewall-Funktionen bereitstellt.
Windows-Dienst ‚DHCP-Client‘: Deaktivierte Adressvergabe legt CyberGhost lahm
Der DHCP-Client ist ein Windows-Dienst (Service), der dafür sorgt, dass jeder Rechner im lokalen Netz eine eindeutige Adresse bekommt. Ist er deaktiviert (was vereinzelt vorkommt, weil einige Anwender lieber manuell Adressen vergeben oder der Client nach der Aktivierung einer weiteren Netzwerkkarte durcheinander geraten ist), muss er erneut gestartet werden. Die Repair-Funktion erkennt das Problem automatisch und behebt es bei Bedarf.
Windows-Dienst ‚DHCP-Client‘: NVidia Network Access Manager verhindert DHCP-Funktionalität
Der DHCP-Client ist ein Windows-Dienst (Service), der dafür sorgt, dass jeder Rechner im lokalen Netz eine eindeutige Adresse bekommt. Ist er deaktiviert (was vereinzelt vorkommt, weil einige Anwender lieber manuell Adressen vergeben oder der Client nach der Aktivierung einer weiteren Netzwerkkarte durcheinander geraten ist), muss er erneut gestartet werden. Die Repair-Funktion erkennt das Problem automatisch und behebt es bei Bedarf.
Windows-Dienst ‚Server‘‘: Deaktivierung verhindert CyberGhost-Start
Neben dem DHCP-Client muss der ‚Server‘-Dienst automatisch gestartet werden, damit CyberGhost ordnungsgemäß funktionieren kann. Die Repair-Funktion erkennt ein Problem mit diesem Dienst automatisch und behebt es bei Bedarf.
Für Netzwerk-Freaks: Probleme mit cFOS und anderen Netzwerktools bereinigen
Die cFOS-Programmroutine zur Netzwerkdiagnose sowie andere Netzwerktools verhindern möglicherweise eine korrekte Routingbehandlung. Ein Lösungsansatz, diesem Problem aus dem Weg zu gehen, liegt darin, alle Netzwerkdienste und -protokolle der CyberGhost-VPN-Netzwerkverbindung zu deaktivieren. Gehe hierzu folgendermaßen vor:
Unter Umständen wirst du dich mit der Problematik ein weiteres Mal befassen müssen, denn einige Programme, darunter eben auch cFOS, werden offenbar nach einiger Zeit automatisch für die Netzwerkkarte reaktiviert. In diesem Fall raten wir zu einer Deinstallation des Programms, zumal cFOS bei der Nutzung von CyberGhost VPN auch eher als hinderlich denn nützlich zu bezeichnen sein dürfte.
Hinweis von der cFOS-FAQ:cFosSpeed unterstützt VPN. Um Traffic Shaping über VPN Verbindungen zu nutzen, müssen Sie in der Datei cFosSpeed.ini in der [param] section den Wert "ping_dest" auf "10.128.0.1" setzen. (Anmerkung der Admins: 10.128.0.1 ist eine IP-Adresse aus dem CyberGhost VPN-Netz).
Mit dem zusätzlichen Eintrag des Parameters keep_bindings=1 in der [param]-Sektion der cfosspeed.ini-Datei können Sie unbind-Operationen für scheinbar nicht verwendete Netzwerk-Adapter abschalten. Nutzen Sie dies bei VPN-Verbindungsabbrüchen.
Quelle: cFOS-FAQ
UMTS-Software mit wunderlichen Auswirkungen
Verwendest du UMTS-Karten, um ins Internet zu gelangen, hast du in aller Regel auch die zu einer Karte gehörige Software installiert. Erstaunlicherweise können diese Programme zu Problemen mit CyberGhost VPN führen, wenn sie trotz Nicht-Verwendung der UMTS-Karte aktiviert ist.
Datenausführungsverhinderung blockiert CyberGhost VPN
Die Implementierung des von CyberGhost VPN genutzten SOAP-Protokolls ist nicht kompatibel mit der in Windows eingebauten Datenausführungsverhinderung, die eigentlich auch nur für Windows-Dienste und -Programme aktiviert ist. Sollte die Datenausführungsverhinderung allerdings für alle Anwendungen aktiviert sein, läuft CyberGhost VPN nicht. Die Repair-Funktion erkennt ein Problem mit der Datenausführungsverhinderung automatisch und behebt es bei Bedarf.
Ist die Netzwerkkarte aktiviert?
Offenbar deaktivieren einige Programme die virtuelle Netzwerkkarte, die während der Installation von CyberGhost VPN eingerichtet wird. Die Repair-Funktion erkennt dies automatisch und reaktiviert die virtuelle Karte.
Ich habe unter CyberGhost VPN eine Website angelaufen und diese einige Tage später erneut besucht. Obwohl beide Male anonym, wusste die Site über den vorherigen Besuch Bescheid.
CyberGhost VPN besitzt keinen Einfluss auf deine Surfgewohnheiten. Wie in den Ausführungen zu allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen bereits erwähnt, steht und fällt deine Anonymität auch mit den Daten, die du bereitwillig selbst preisgibst oder deren Speicherung du zulässt. Websites wie beispielsweise Amazon hinterlassen Cookies auf deinem Rechner mit Informationen darüber, was du dir angesehen und eventuell gekauft hast oder kaufen möchtest. Diese Infos werden nur dann automatisch gelöscht, wenn du die entsprechenden Einstellungen in den jeweiligen Programmen vornimmst. Im übrigen verfügt CyberGhost VPN über ein AntiSpy-Werkzeug, das dir dabei hilft, Windows-eigene Sicherheitslücken besser in den Griff zu bekommen.
Kann CyberGhost VPN direkt auf meinem Rechner umgangen werden?
CyberGhost VPN arbeitet mit einer nach dem SSL-Standard (RSA-Verfahren) gestützten ‚Surfverschlüsselung‘, die im Gegensatz zu einigen Konkurrenzverfahren sowohl den öffentlichen als auch den privaten Schlüssel direkt und individuell auf dem System des Benutzers erzeugt. Dies beugt sogenannten ‚Man in the middle‘-Attacken vor, die möglich sind, wenn Schlüsselpaare auf dem Server erstellt werden und möglicherweise auch noch von der erworbenen Seriennummer abhängen.
Wie sicher sind meine auf dem Onlinestorage untergebrachten Dateien?
Alle Dateien und Ordner werden mit dem sogenannten MasterKey-Verfahren verschlüsselt in einer Datenbank gespeichert. Der MasterKey ist ein sicheres Passwort, welches seinerseits mit dem Benutzerpasswort verschlüsselt ist. Die Verschlüsselung selber findet ausschließlich auf dem Client (also auf deinem Rechner) statt. Der Server selbst erhält immer nur die verschlüsselten Daten, also weder das unverschlüsselte Passwort noch die unverschlüsselten Daten.
Kann ich mich anders und/oder zusätzlich schützen?
Du kannst und du solltest, denn die Sammelwut staatlicher Behörden, der Wirtschaft und Cracker endet schlichtweg dort, wo du die Grenzen setzt und bewusst darauf verzichtest, allzu freigiebig persönliche Daten zu verteilen. Selbst technisch versierte Leute sind oft überrascht und erschrocken darüber, welche neuen Zusammenhänge sogar kleinste Informationsbrocken ermöglichen, weil sich kaum jemand der Folgen bewusst ist und sich auch nicht vorstellen kann, was die Verknüpfung vorhandener Daten alles zutage fördert und an Profilen ermöglicht. Die Raster werden mit jeder neuen Informationspreisgabe immer feiner - bis der Einzelne schließlich drinnen hängen bleibt.
1. Regel: Spuren vermeiden. Wer im Internet so wenig Daten wie möglich hinterlassen möchte, sollte auf CyberGhost VPN nicht verzichten. Das Programm bringt dich so anonym wie irgend möglich durchs Internet und verschleiert deine Identität.
2. Regel: Misstrauisch bleiben. Das Internet ist ein modernes Medium und alleine die globale Verfügbarkeit, die sehr viele Kulturen unter einen Hut bringt, fegte in der Vergangenheit so manche Regel im Zusammenleben der Menschen hinweg. Und da niemand weiß, wie das Netz in zehn Jahren aussehen wird (beispielsweise ob es dann für jedermann zugängliche Datenbanken gibt, in denen jeder sich über die politischen äußerungen eines Menschen oder über seine Krankheiten informieren kann), sollte man bei jedem neuen Hype misstrauisch bleiben und die eigene Identität nicht sofort und ohne Not öffentlich machen. Ein negatives Beispiel, wie wenig der Informationskrake Internet von der Privatsphäre des Einzelnen hält, ist das Usenet, quasi der Vorläufer aller Diskussionsforen, der in den frühen 80ern des letzten Jahrhunderts aber von nur Wenigen genutzt wurde - was nicht bedeutet, dass deren Einträge verschwunden sind. Eine kurze Anfrage über Google bringt auch 20 Jahre alte Einträge wieder zum Vorschein. Die damaligen Nutzer hatten keine Vorstellung davon, dass es einmal so mächtige Suchmaschinen geben wird und müssen nun hilflos mit ansehen, wie ihre privaten Daten ans Licht gezerrt werden.
Neue Gesetze könnten helfen - aber neue Technologien sind dem Gesetzgeber immer um Jahre voraus, weshalb es unabdingbar ist, dass sich die Menschen zur rechten Zeit selbst Gedanken über ihre Privatsphäre machen und Grenzen setzen, wo es nur möglich ist. Viel geredet wurde immer, auch in der öffentlichkeit, neu ist hingegen, dass alles aufgezeichnet wird und persönliche Daten für lange Zeit abgespeichert, beliebig aufrufbar, vernetzt und austauschbar sind - wobei man nicht einmal weiß, von wem und für welche Zwecke. Das sollte Warnung und Mahnung genug sein.
3 Regel: Weste sauber halten. Es mag paranoid klingen, aber ausgerechnet dann, wenn man alleine in seinem Zimmer vor einem Monitor sitzt und sich anonym wähnt, sollte man sich am meisten zurückhalten - auch und gerade, weil die vermeintliche Sicherheit so verlockend ist, sein Inneres nach außen zu kehren. Bewerbungen per Internet werden immer wichtiger - und genauso wichtig sind Internet-Recherchen mittlerweile für Personalchefs. Gebe deshalb im Internet nur dann persönliche Infos preis, wenn es unabdingbar ist, und vermeide das Anlegen öffentlich zugänglicher Profile.
Da niemand kontrollieren kann, ob du tatsächlich du bist, weiche bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf einen "Künstlernamen" aus, der mit deinem richtigen Namen nichts zu schaffen hat. Verzichte überhaupt auf reale Namen, so es möglich ist, denn wenn 100.000 Personen sich plötzlich Michael Meier nennen, bekommen die armen Kerle, die dahinter stecken, zwar ungemein umfangreiche Profile, du bist aber elegant aus der Nummer rausgekommen.