FAQ und bekannte Probleme

  1. Mögliche Probleme mit der Windows XP Firewall
  2. DHCP Client Service läuft nicht
  3. Firewall blockiert virtuelle Netzwerkkarte
  4. Probleme mit cFOS und anderen Netzwerktools
  5. Installer kann keine Verbindung zum Download-Server aufbauen
  6. UMTS Software
  7. Datenausführungsverhinderung blockiert CyberGhost
  8. Filesharing Programme
  9. Deaktivierte Netzwerkkarte
  10. Was bedeutet anonymes surfen?
  11. Was ist eine IP-Adresse?
  12. Warum benötige ich CyberGhost VPN?
  13. Welche Art Informationen hinterlasse ich beim Surfen?
  14. Wie verhindert CyberGhost die Identifizierung?
  15. Was ist ein VPN?
  16. Blockiert CyberGhost VPN alle persönlichen Daten?
  17. Wie werden die Schlüssel für die sichere VPN-Verbindung erzeugt?
  18. Welche Server stehen mir zur Verfügung?
  19. Ich habe verstanden, dass ich anonym im Internet surfen kann. Was ist aber mit den Daten, die ich bei Ihnen hinterlasse?
  20. Kann ich nur anonym surfen oder auch andere Internet-Programme verwenden?
  21. Ich habe unter CyberGhost VPN eine Site angelaufen und diese einige Tage später erneut besucht. Obwohl beide male anonym, wusste die Site über den vorherigen Besuch bescheid.
  22. Wie sicher sind meine auf dem Onlinestorage untergebrachten Dateien?
  23. Ich bin nicht überzeugt. Wie sollen denn meine persönlichen Daten zu meinem Nachteil werden?
  24. Kann ich mich anders und oder zusätzlich schützen?
  25. Warum kann ich meinen Account nur mit einem Rechner nutzen?

Mögliche Probleme mit der Windows XP Firewall

Es kann Verbindungsprobleme geben, auch wenn man die Software auf die Ausnahmeliste gesetzt hat: http://support.microsoft.com/?scid=kb%3Bde%3B913522&x=12&y=13. Den Hotfix gibt es leider nur auf Anfrage bei Microsoft.

DHCP Client Service läuft nicht

Der DHCP Client Service muss laufen, damit eine IP Adresse ermittelt werden kann. Unter "Systemsteuerung->Verwaltung->Services" nachschauen, ob der DHCP Client Service läuft und diesen andernfalls auf "Automatisch" stellen. In seltenen Fällen kommen Verbindungen nicht zustande, weil der DHCP Client nach der Aktivierung einer anderen Netzwerkkarte nicht mehr korrekt läuft. Die Internetverbindung schlägt in diesem Fall oft fehl. Auch in diesem Fall sollte der DHCP Client neu gestartet werden.

Firewall blockiert virtuelle Netzwerkkarte

Einige Firewalls blockieren evtl. den Datenverkehr der virtuellen Netzwerkkarte "TAPI-Win32 Adapter". Da nur der CyberGhost VPN Server mit diesem Adapter kommunizieren kann (Server und Client authentifizieren sich per Zertifikate) und der CyberGhost VPN Server Firewall-Funktionen bereitstellt, wäre eine Deaktivierung der Firewall für den "TAPI-Win32 Adapter" ggf. eine Option bei Verbindungsproblemen. Einige Firewalls in Routern, aber auch Softwarefirewalls, blockieren ebenfalls den UDP-Traffik zu- bzw. von den CyberGhost-Servern. Die Ports 8080 und 8081 müssten dazu in der entsprechenden Firewall bzw. im Router freigegeben werden (Portforwarding)

Probleme mit cFOS und anderen Netzwerktools

cFOS (Netzwerkdiagnosetool) und andere Netzwerktools verhindern scheinbar eine korrekte Routingbehandlung. Momentan scheint eine Lösung, alle Netzwerkdienste und -protokolle der "CyberGhost VPN" Netzwerkverbindung zu deaktivieren:

  • Rechte Maustaste auf CyberGhost VPN Netzwerkverbindung in der Netzwerkverwaltung
  • "Eigenschaften" auswählen
  • Alle Häkchen entfernen bis auf "Internetprotokoll (TCP/IP)" bzw. "Internetprotokoll version 4(TCP/IPv4)" (unter Vista)

Einige Programme, darunter auch cFOS, scheinen jedoch automatisch sich für die Netzwerkkarte nach einer Zeit wieder zu aktivieren. In diesem Fall raten wir zu einer Deinstallation des Programms. cFOS dürfte bei der Nutzung von CyberGhost VPN auch eher hindern als nützen.

Hinweis von der cFOS-FAQ:

cFosSpeed unterstützt VPN. Um Traffic Shaping über VPN Verbindungen zu nutzen, müssen Sie in der Datei cFosSpeed.ini in der [param] section den Wert "ping_dest" auf "10.128.0.1" setzen. (Anmerkung der Admins: 10.128.0.1 ist eine IP-Adresse aus dem CyberGhost VPN-Netz).

Mit dem zusätzlichen Eintrag des Parameters keep_bindings=1 in der [param]-Sektion der cfosspeed.ini-Datei können Sie unbind-Operationen für scheinbar nicht verwendete Netzwerk-Adapter abschalten. Nutzen Sie dies bei VPN-Verbindungsabbrüchen.

Quelle: cFOS-FAQ

Installer kann keine Verbindung zum Download-Server aufbauen

Der Download des Installers klappt problemlos. Bei der Ausführung gibt es jedoch eine Fehlermeldung, dass der Download nicht erfolgreich abgeschlossen werden könne. In diesem Fall wird der Installer wahrscheinlich von einer Firewall geblockt. Kaspersky blockt unter anderem den Installer ohne eine Warnmeldung anzuzeigen. Vielfach lohnt sich also ein Blick auf die Firewall und Notfalls die Firewall für die kurze Zeit der Installation zu deaktivieren.

UMTS Software

Bei der Verwendung von UMTS Karten sollte die zugehörige Software bei Nicht-Verwendung der UMTS Karte deaktiviert werden. Andernfalls kann es zu Probleme mit CyberGhost kommen.

Datenausführungsverhinderung blockiert CyberGhost

Die Implementierung des von CyberGhost genutzten SOAP Protokolls ist nicht kompatibel mit der in Windows eingebauten Datenausführungsverhinderung, die per default nur für Windows Dienste und Programme aktiviert ist. Sollte diese für alle Anwendungen aktiviert sein, läuft CyberGhost nicht.

Lösung Vista: "Systemeigenschaften-Erweiterte Systemeinstellungen-Leistung-Einstellungen- Dateiausführungsverhinderung" durchklicken, dann bei "Dateiausführungsverhinderung nur für erforderliche Windowsprogramme- und Dienste" den Haken setzen und neu starten

Filesharing Programme

Viele Filesharing Programme versuchen zu verhindern, dass man mit einer hohen Geschwindigkeit Daten von anderen Usern downloaden kann, ohne selber etwas freizugeben. Dies wird oft durch eine sogenannte "ID" realisiert. Hat man z.B. bei Azureus eine niedrige ID, so kann man nur langsam Daten von anderen Usern downloaden. Um eine hohe ID zu bekommen, müssen andere Personen von dem User ebenfalls downloaden können. Dazu muss der Computer des betroffenen Users jedoch von außen erreichbar sein d.h. eine Firewall muss so konfiguriert sein, dass Datenverkehr von außen in den Computer eintreffen kann. Dazu werden meist die für z.B. Azureus benötigten Ports in der Firewall freigegeben. Damit ein anderer Computer von außerhalb auf den Computer des Users zugreifen kann benötigt dieser die IP-Adresse des Computers.

Bei Verwendung von CyberGhost wird jedoch genau diese tatsächliche und eindeutige IP-Adresse nach außen versteckt - dies ist das Prinzip der Anonymisierung d.h. außenstehende können meinen Computer nicht mehr lokalisieren und eindeutig identifzieren. Das nennt man auch NAT (Network Adress Translation).

Der Nebeneffekt: Dieses NAT wirkt dadurch wie eine Firewall. Es würde also dem Anonymisierungsprinzip völlig widersprechen, wenn jmd. von außerhalb auf den Computer eines Users zugreifen könnte.

Fazit: Wer anonymes Filesharing betreiben möcht, muss in vielen Fällen mit niedrigen Downloadraten aufgrund niedriger IDs leben. Wir möchte im Zuge dessen auch darauf hinweisen, dass das Anbieten von Urheberrechtlich geschütztem Material zur Strafverfolgung führen kann und daher die Anonymsierung vor unbeabsichtigem Anbieten schützen kann.

Deaktivierte Netzwerkkarte

Scheinbar deaktivieren einige Programme die virtuelle Netzwerkkarte. Abhilfe schafft hier das manuelle Aktivieren.

Was bedeutet anonymes surfen?

In erster Linie die Verschleierung Ihrer IP-Adresse, also jener Kennung, die Ihnen beim Einloggen ins Netz zugewiesen wird und die Sie im Zweifelsfall eindeutig identifiziert. Zusammen mit leichtfertig vergebenen persönlichen Daten wie einer E-Mail-Adresse oder gar Namen und Anschrift sind Sie sogar dann leicht zu ermitteln und mit Ihren Rechneraktivitäten in Verbindung zu bringen, wenn niemand sich für Ihre Logeinträge bei Ihrem Provider interessiert.

Was ist eine IP-Adresse?

Jede(r) SurferIn bekommt in dem Moment, in dem er oder sie sich ins Internet einwählt, eine unverwechselbare IP-Adresse zugeteilt, die ihn/sie für die gesamte Online-Zeit identifiziert. Erst wenn man sich wieder ausloggt, fällt die Adresse zurück in den Adresspool, aus dem sie gekommen ist und aus dem man - wie alle Surfer - beim nächsten Einloggen wieder bedient wird.

Die Tatsache, dass man folglich bei jedem Neu-Einloggen (mindestens einmal am Tag, da viele Provider nach 24 Stunden eine Zwangstrennung vornehmen) eine neue Adresse zugewiesen bekommt, ist kein Grund anzunehmen, dass man sich im Netz unerkannt und anonym bewegt - frei nach dem Motto: "Was soll's? Schließlich verfällt meine Adresse, wenn ich den Hörer auflege".

Dies ist ein Trugschluss. Die Identität eines Internetnutzers bleibt nicht nur während der aktuellen Internet-Sitzung der vergebenen IP-Adresse zugeordnet, sondern auch für eine bestimmte Zeitspanne danach. In der Diskussion steht ebenfalls, Ihren Internet Service Provider zu verpflichten, neben den zur Abrechnung notwendigen Daten auch persönliche Informationen mehrere Monate für etwaige Behörden-Anfragen bereit zu halten. Zu diesen Daten gehören der Name des eingeloggten Kunden zusammen mit der zum Aufzeichnungs-Zeitpunkt gültigen IP-Adresse sowie die Ziele, die im Internet angesteuert werden.

Abgesehen davon existieren genügend Zeitgenossen, die sich einzig für die während einer Sitzung aktuell geltende IP-Adresse interessieren (und nicht unbedingt für Sie persönlich oder wo Sie hinreisen), beispielsweise um Werbung auf Ihren Rechner los zu lassen oder gar, Ihren PC zum Absturz zu bringen. Der Schutz Ihrer Privatsphäre während Ihrer Streifzüge durchs Netz der Netze tendiert gegen Null und gründet praktisch einzig auf das Vertrauen darauf, dass sich (vermeintlich) niemand für Sie interessiert.

Warum benötige ich CyberGhost VPN?

Ob Sie sich dessen bewusst sind oder nicht: Jeder Besuch im Internet hinterlässt persönliche Daten, oft in einem gehörigen Ausmaß. Mit der "richtigen" Software ausgerüstet, erstellen Staat, Wirtschaft und Einzelpersonen umfangreiche Persönlichkeitsprofile und sind in der Lage, diese Profile mit Ihnen in Verbindung zu bringen.

Dies gilt für Ihre Aktivitäten am heimischen Rechner ebenso für das Nutzen eines WLANs oder Hotspots. Darüber hinaus könnte jemand von Ihnen unbemerkt Ihren Zugang nutzen, Daten auf Ihrem Rechner löschen oder - was oftmals sogar schlimmer ist - manipulieren.

Welche Art Informationen hinterlasse ich beim Surfen?

Zunächst einmal alle Daten, die Sie freiwillig von sich geben, bspw. Ihre E-Mail-Adresse, Ihren Namen, Geburtsdatum, usw. Dann auch jene Daten, die als unwichtig angesehen werden, wie die Produkte, die Sie bei einem Besuch eines Onlineshops angeschaut haben, Vorlieben für bestimmte Länder, Geschlechter und Foren, Meinungen, die Sie von sich gegeben haben, usw. Alles in allem kommt alleine in einer Sitzung eine beträchtliche Menge Informationen zusammen.

Darüber hinaus hinterlassen Sie bei jedem Besuch einer Webseite Ihre IP-Adresse, also die Internetadresse, unter der Sie aktuell mit Ihrem Rechner im Netz unterwegs sind. Auch ist in den Serverlogs genau festgehalten, welche Inhalte an Ihre Adresse übertragen wurden, welchen Link Sie angeklickt haben, wie lange Sie wo verweilten und oft auch, woher Sie gekommen sind.

Wie verhindert CyberGhost die Identifizierung?

Lange Zeit war der Nutzen eines öffentlichen Proxyservers sehr beliebt. Solch ein Server fungiert als Vermittler zwischen Ihnen und der Zieladresse und ist von Beiden der einzige, der Ihre Identität kennt. Dadurch, dass viele Nutzer einen Proxyserver anlaufen, vermischen sich die Adressen scheinbar und machen eine Beobachtung außerordentlich schwierig bis unmöglich. Allerdings: Seit geraumer Zeit versuchen immer mehr Anwender, anonym zu surfen, während gleichzeitig die Zahl öffentlicher Server zurückging, sodass diese Art von anonymem Surfen teilweise sehr langsam ist.

CYBERGHOST VPN bringt daher eigene Server mit, die den Datenverkehr mit hoher Performance zu den jeweiligen Zielen weiterleiten, während die Verbindung von Ihnen zu unserem Server über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) aufgebaut wird. So ein VPN stellt eine Art Tunnel von Ihnen zu uns dar und ist mit einer 128-Bit-SSL-Verschlüsselung gegen Abhören gesichert. Auf diese Weise kennen Ihre Ziele nicht Ihre IP-Adresse (weil verschleiert) und Ihr Provider, der Ihnen die Adresse vergeben hat, kennt Ihre Ziel nicht, weil die Verbindung zu unserem Server verschlüsselt über ein VPN aufgebaut wird.

Was ist ein VPN?

"VPN" ist die Abkürzung für "Virtuelles Privates Netzwerk". Hierbei wird zwischen Ihnen und einem unserer Server ein abhörsicherer Tunnel aufgebaut, über den alle Ihre zukünftigen Internetaktivitäten laufen, quasi als verlängerten Arm Ihres häuslichen Netzes. Sie können alle Ihre gewohnten Internet-Programme wie Browser, Messenger usw. uneingeschränkt verwenden, wobei der gesamte Datenverkehr mit einer abhörsicheren Verschlüsselung gesichert wird. Am "Ende" des Tunnels betreten Sie unseren Server, der Ihre Anfragen ins Internet weiterleitet und bei allen Verbindungen als Ihr "Strohmann" auftritt. Ihre IP-Adresse bleibt verborgen, die angesurften Seiten bekommen lediglich unsere zu sehen. Die große Ausnahme ist der E-Mail-Traffic, der nicht getunnelt wird, um einen eventuellen Missbrauch durch Spam-Versender zu begegnen.

Muss man nicht annehmen, ich habe etwas zu verbergen, wenn ich CYBERGHOST VPN zur Anonymisierung verwende?

Jedes Individuum in einem demokratischen Rechtsstaat besitzt ein Recht auf Privatsphäre. Das altbekannte Totschlag-Argument "Wer nichts zu verbergen hat..." ist hierbei völlig fehl am Platze und soll nur eine Rechtfertigung für etwas provozieren, was selbstverständlich ist: Das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit. Niemand würde einen Agenten von Staat oder Wirtschaft in seinem Wohnzimmer oder seinen Nachbarn im Schlafzimmer dulden, warum sollte er oder sie dies auf seinem PC tun?

Blockiert CyberGhost VPN alle persönlichen Daten?

Im Prinzip ja, allerdings gibt es eine erhebliche Einschränkung. Mit der Verschleierung Ihrer IP-Adresse ist es nicht möglich, die während einer Surfsession angefallenen Daten vernünftig mit einer bestimmten Person in Zusammenhang zu bringen. In diesem Sinne blockiert CYBERGHOST VPN natürlich alle Informationen über Sie. Allerdings klappt dies nur, wenn Sie nicht selber persönliche Daten, beispielsweise Ihre E-Mailadresse, während des geschützten Surfens preisgeben. CYBERGHOST VPN ist kein Filter, der bestimmte Zeichenfolgen blockiert.

Auch empfiehlt es sich, gewohnte Sicherheitsvorkehrungen wie die Blockade von Cookies aufrecht zu erhalten.

Wie werden die Schlüssel für die sichere VPN-Verbindung erzeugt?

CYBERGHOST VPN arbeitet mit einer nach dem SSL-Standard (RSA-Verfahren) gestützten "Surfverschlüsselung", die im Gegensatz zu einigen Konkurrenzverfahren sowohl den öffentlichen als auch den privaten Schlüssel direkt und individuell auf dem System des Benutzers erzeugt. Dies beugt sogenannten "Man in the middle"-Attacken vor, die möglich sind, wenn Schlüsselpaare auf dem Server erstellt werden und möglicherweise auch noch von der erworbenen Seriennummer abhängen.

Welche Server stehen mir zur Verfügung?

Die kostenfreie Basic-Variante von CYBERGHOST VPN arbeitet mit CyberGhost-Servern, deren Anzahl begrenzt ist, so dass mit Wartezeiten gerechnet werden muss. Finanziert wird der Service durch Werbefenster, die vorübergehend eingeblendet werden.

Für den Zugriff auf CyberGhost-Server mit garantierter Bandbreite, die bei Erreichen einer bestimmten Spitzenlast automatisch erweitert werden, benötigen Sie einen Premium-Account, der als Abo verkauft wird. Diese Server werden ohne Werbefenster genutzt, darüber hinaus ist garantiert, dass ihre Anzahl Server immer ausreichend und ein Server niemals überlaufen ist. Wartefristen entstehen hier auf keinen Fall. Ein Benutzer, der sich gerade mit dem Netzwerk verbinden will, bekommt je nach Wunsch den Server mit der geringsten Auslastung oder den mit der höchsten Anonymität. Nimmt die Zahl der aktiven User zu, werden darüber hinaus neue Server dazugeschaltet.

Ein Abo erlaubt Ihnen, einen Server x Monate lang mit x GB pro Monat zu nutzen (je nach Preismodell). Im Preis enthalten ist ein Onlinestorage, auf dem Sie beliebige Daten mit 256 Bit AES-verschlüsselt ablegen können. Hierbei ist weder der Upload noch ein Download jemals unverschlüsselt, vergessen Sie deshalb nie Ihr Passwort. Selbst uns ist es nicht möglich, einmal abgelegte Daten zu rekonstruieren, wenn Ihre Zugangskennung fehlt! Ohne Passwort und Zugangskennung geht folglich nichts und ihre Daten sind verloren.

Ich habe verstanden, dass ich anonym im Internet surfen kann. Was ist aber mit den Daten, die ich bei Ihnen hinterlasse?

Vertrauenssache. Wir versprechen Ihnen, dass keine Logs über Ihren Datenverkehr angelegt oder an Dritte weitergegeben werden. Gemessen werden lediglich die Trafficdaten für die Abrechnung.

Kann ich nur anonym surfen oder auch andere Internet-Programme verwenden?

Der VPN-Standard ermöglicht es, alle Programme anonym zu nutzen, die irgendwie auf das Internet zugreifen, bspw. Filesharingprogramme, UseNet-Downloads, Chats, alle Browser, usw. Wie immer gilt aber: Ihre Anonymität steht und fällt mit den Daten, die Sie bewusst an einen Seitenbetreiber übermitteln. Geben Sie beispielsweise Ihre E-Mailadresse preis, kann auch CYBERGHOST VPN Sie nicht davor schützen, dass alle aktuellen Daten hiermit in Verbindung gebracht werden können.

Ich habe unter CyberGhost VPN eine Site angelaufen und diese einige Tage später erneut besucht. Obwohl beide male anonym, wusste die Site über den vorherigen Besuch bescheid.

CyberGhost besitzt keinen Einfluss auf Ihre Surfgewohnheiten. Sites wie bspw. Amazon hinterlassen Cookies auf Ihrem Rechner mit Informationen darüber, was Sie sich angesehen und evtl. gekauft haben. Diese Infos werden nicht automaitsch gelöscht und beim nächsten Besuch der jeweiligen Site wieder aufgerufen.

Wie sicher sind meine auf dem Onlinestorage untergebrachten Dateien?

Alle Dateien werden mit dem sogenannten MasterKey-Verfahren verschlüsselt. Hierbei werden sie irgendwo auf dem Storage abgelegt und sind nur über eine Indexdatei zugänglich, die nur Verweise enthält, in diesem Fall die Original-Dateinamen und den Ordnernamen, in der die jeweilige Datei auf dem Storage gespeichert wurde. Im Prinzip sind damit nicht nur die Dateien sondern selbst die Dateien- und Ordnernamen verschlüsselt.

Die Index-Datei enthält zusätzlich das Master-Passwort, mit dem die von Ihnen hochgeladenen Dateien verschlüsselt sind und das mit vollen 256 Bit ausgestattet werden kann (32 Zeichen, kompletter ASCII-Zeichensatz). Damit ist es noch sicherer als die Index-Datei selber, die mit Ihrem Benutzerpasswort verschlüsselt wird.

Passwortänderungen sind ständig "on the fly" möglich, es müssen also nicht alle Dateien des Storages neu verschlüsselt werden.

Ich bin nicht überzeugt. Wie sollen denn meine persönlichen Daten zu meinem Nachteil werden?

Informationen darüber, was Sie so am PC treiben, wohin Sie surfen, welche Dateien Sie herunterladen, welche Musik Sie hören, mit wem Sie chatten und warum sind bares Geld wert und in der modernen Welt ein Gut unter anderen - weshalb alle möglichen und unmöglichen Leute ein unersättliches Interesse dran besitzen.

1. Staatliche Spionage: „Wer nichts zu verbergen hat ...” ist zum oft gehörten Totschlag-Argument in der Diskussion um den geplanten staatlichen Zugriff auf Privat-PCs geworden, wobei es geflissentlich vermieden wird, zu erwähnen, dass hiermit erstmals in der Geschichte des demokratischen Deutschlands die Kernbereiche der Lebensführung Einzelner berührt werden, ohne dass auch nur ansatzweise bekannt ist, was neben dem geplanten Bundestrojaner auf die Bundesbürger zukommen kann. Bislang dreht sich die Gesetzgebung nur darum, überhaupt erst einmal den gewünschten Zugriff legalisiert zu bekommen.

Dass die Befürworter hierzu die Bedeutung der diversen Formen der Online-Kommunikation als neue Art zu telefonieren bagatellisieren, ist Teil der Debatte - die an der Wirklichkeit aber vorbeigeht. Vor allem die junge Generation, die mit dem Internet aufgewachsen und beinahe ständig online ist, betrachtet den PC und die hiermit möglichen Kommunikationsformen beinahe ausschließlich als Möglichkeit, soziale Kontakte im privaten Umfeld auch über Entfernungen dauerhaft aufrecht zu erhalten. Eine Überwachung hier wäre wie die ständige Anwesenheit eines Agenten im Wohnzimmer.

2. Datensammelwut der Wirtschaft: Die meisten von uns hinterlassen bei ihren Ausflügen ins Internet genügend Spuren, die erhebliche Rückschlüsse auf das Konsumverhalten erlauben. Kein Wunder, dass sich auch die Wirtschaft dafür interessiert und es ein lukratives Geschäftsfeld geworden ist, das Surfverhalten Einzelner auszuspionieren. Die Ergebnisse werden dann als Kundenprofile an interessierte Unternehmen verkauft.

Diese Datensammlungen speisen sich beispielsweise aus Cookies, die beim Ansurfen einer Website auf dem Rechner des Surfers angelegt und von verschiedenen Stellen ausgewertet werden sowie hinterlassenen Mailadressen, Mitgliedschaften in Foren usw. Einmal eingesammelt, verknüpft und einer Person zugeordnet, kommen große Datenmengen zusammen - wenn auch zum größten Teil harmlos. Weniger harmlos wird es, wenn sich andere Organisationen als Datensammler betätigen, beispielsweise die Musikindustrie, die Informationen über Internetsurfer sammelt und mit der aktuellen IP in Verbindung bringt, um die dahinter stehende Person wegen Urheberrechtsverstößen zu verklagen.

3. Die lieben Nachbarn, der Chef und die Mafia: Das Internet kennt alle Ihre hellen und dunklen Seiten und vergisst kaum etwas davon. Wo auch immer Sie sich bewegen oder sogar äußern - Webseiten, Blogs, Communities, Foren, Web 2.0 wie YouTube, Flickr usw. - überall hinterlassen Sie Spuren, die nur von interessierter Seite eingesammelt und verknüpft werden müssen. Laut Forsa besitzt jeder fünfte Deutsche eine eigene Website, betreibt ein Blog, ist ständiger Gast bei anderen Weblogs und/oder Mitglied einer Community - und nimmt im trügerischen Schutz der Netzanonymität oftmals kein Blatt vor den Mund. Dann finden sich plötzlich die sexuellen Vorlieben ebenso am schwarzen Brett wie Krankheitsgeschichten, Hasstiraden auf Vorgesetzte oder wenig vorteilhafte Fotos. Jeder zukünftige Arbeitgeber bedankt sich für so viele ungeschönte Informationen über den neuen Bewerber, weshalb für Personalchefs der Blick ins Internet bei Einstellungsfragen längst Usus geworden ist.

Eine große Hilfe sind hierbei spezielle Suchmaschinen. So durchsucht das Portal Stalkerati.de die großen Communities und Social Networks wie Xing und StudiVZ, während Zoominfo die gefundenen Daten sogar zu aussagekräftigen Profilen zusammensetzt. Dagegen ist sogar die Leute-Suchmaschine Spock relativ harmlos, auch wenn dieses es sich zum Ziel gesetzt hat, alle sechs Milliarden Erdbewohner zu erfassen. Und einmal im Netz, immer im Netz, denn Verjährung kennt das Internet nicht.

Laut Google sind rund 20 Milliarden Suchanfragen pro Monat eindeutig personenbezogen, also fast 30 Prozent aller Anfragen. Da sind dann auch ein guter Teil Kriminelle dabei, die nicht nur neugierig sind, sondern sich des Fundus gerne bedienen, um auf Raubtour zu gehen. Der vor kurzer Zeit Schlagzeilen machende Fall eines 24-jährigen Russen, der sich durch einfachste Recherchen 1,5 Millionen US-Dollar zusammenraubte, ist da nur die Spitze des Eisbergs. Dabei baute der Mann ausschließlich auf die öffentlich zugänglichen Daten seiner Opfer.

Und das betrifft nicht nur Privatleute. Selbst die Teile der Wirtschaft, die selber keine unbeschriebenen Blätter sind und um die Kniffe wissen, an Kundenprofile zu kommen, können dank unfreiwillig gelieferten Infos schnell Schaden nehmen.

Kann ich mich anders und oder zusätzlich schützen?

Können (und sollten) Sie, denn die Sammelwut staatlicher Behörden, der Wirtschaft und Hacker endet schlichtweg dort, wo Sie die Grenzen setzen und bewusst darauf verzichten, allzu freigiebig persönliche Daten zu verteilen. Selbst technisch versierte Leute sind oft überrascht und erschrocken darüber, welche neuen Zusammenhänge sogar kleinste Informationsbrocken ermöglichen, weil sich kaum jemand der Folgen bewusst ist und sich auch nicht vorstellen kann, was die Verknüpfung vorhandener Daten alles zutage fördert und an Profilen ermöglicht. Die Raster werden mit jeder neuen Informationspreisgabe immer feiner - bis der Einzelne schließlich drinnen hängen bleibt.

1. Regel: Spuren vermeiden. Wer im Internet so wenig Daten wie möglich hinterlassen möchte, sollte auf CYBERGHOST VPN nicht verzichten. Das Programm bringt Sie so anonym wie irgend möglich durchs Internet und verschleiert Ihre Identität.

2. Regel: Misstrauisch bleiben. Das Internet ist ein sehr modernes Medium und alleine die globale Verfügbarkeit, die sehr viele Kulturen unter einen Hut bringt, fegte in der Vergangenheit so manche Regel im Zusammenleben der Menschen hinweg. Und niemand weiß, wie das Netz in zehn Jahren aussehen wird, beispielsweise ob es dann für jedermann zugängliche Datenbanken gibt, in denen jeder sich über die politischen Äußerungen eines Menschen oder seine Krankheiten informieren kann. Bleiben Sie deshalb bei neuen Plattformen, ob nun Web 2.0, 3.0 oder was auch immer, misstrauisch und machen Sie Ihre Identität nicht gleich öffentlich.

Ein negatives Beispiel, wie wenig der Informationskrake Internet von der Privatsphäre des Einzelnen hält, ist das Usenet, quasi der Vorläufer aller Diskussionsforen, der in den frühen 80ern des letzten Jahrhunderts aber von nur Wenigen genutzt wurde - was nicht bedeutet, dass deren Einträge verschwunden sind. Eine kurze Anfrage über Google bringt auch 20 Jahre alte Einträge wieder zum Vorschein. Die damaligen Nutzer hatten keine Vorstellung davon, dass es einmal so mächtige Suchmaschinen geben wird, und müssen nun hilflos mit ansehen, wie ihre privaten Daten ans Licht gezerrt werden.

Neue Gesetze könnten helfen - aber neue Technologien sind dem Gesetzgeber immer um Jahre voraus, weshalb es unabdingbar ist, dass sich die Menschen zur rechten Zeit selber Gedanken über ihre Privatsphäre machen und Grenzen setzen, wo es nur möglich ist. Viel geredet wurde immer, auch in der Öffentlichkeit, neu ist hingegen, dass alles aufgezeichnet wird und persönliche Daten für lange Zeit abgespeichert, beliebig aufrufbar, vernetzt und austauschbar sind - wobei man nicht einmal weiß, von wem und für welche Zwecke. Das sollte Warnung und Mahnung genug sein.

3 Regel: Weste sauber halten. Es mag paranoid klingen, aber ausgerechnet im angeblich anonymen Internet sollte man sich am meisten zurückhalten - auch und gerade, weil es so verlockend ist, sein Inneres nach außen zu kehren. Bewerbungen per Internet werden immer wichtiger - und genauso wichtig sind Internet-Recherchen mittlerweile für Personalchefs. Geben Sie deshalb im Internet nur dann persönliche Infos preis, wenn es unabdingbar ist, und vermeiden Sie das Anlegen öffentlich zugänglicher Profile.

Da niemand kontrollieren kann, ob Sie tatsächlich Sie sind, weichen Sie deshalb bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf einen "Künstlernamen" aus, der mit Ihrem richtigen Namen nichts zu schaffen hat. Verzichten Sie überhaupt auf reale Namen, so es möglich ist, denn wenn 100.000 Personen sich plötzlich Michael Meier nennen, bekommen die armen Kerle, die dahinter stecken, ungemein umfangreiche Profile.

Warum kann ich meinen Account nur mit einem Rechner nutzen?

Um den Missbrauch des Basic-Dienst zu verhindern, haben wir im Client eine Funktion eingebaut, welche den Client an einen PC bindet. Hierbei wird der PC durch eine anonyme ID identifiziert.

Ist ein Rechner einmal mit einem Account verknüpft, kann man diesen Account nur auf diesem Rechner, und den Rechner nur mit diesem Account verwenden.
Sie haben die Möglichkeit, die Basic-Bindung alle 30 Tage in der Accountverwaltung zu löschen. Dann können Sie Ihren Account mit einem anderen Rechner verknüpfen, beispielsweise Ihr Laptop, wenn Sie unterwegs sind.
Der Premium-Service ist hiervon nicht betroffen. Sie können Ihren Premium-Account auf jedem PC verwenden.